Claude Dornier

Claude Dornier, genannt „Claudius“ geb. 1884 in Kempten, studierte an der TH MĂĽnchen und wurde Diplom-Ingenieur. Bei der Firma „Zeppelin“ bekam er eine eigene Forschungsabteilung „Do“.  1914 machte Dornier sich selbständig als „Dornier Metallbau“ in Friedrichshafen. Dornier erfand die StummelflĂĽgel am Rumpf, entwickelte die Metall- Schalenbauweise, arbeitete an Fragen, wie die Festigkeit von Metallprofilen erhöht werden kann. 

Er konstruierte das Flugboot„Rs I“ mit 43 m Spannweite. Beim Start 1915 reichten die 3 Maybach-Motoren nicht, es aus dem Wasser zu heben. Fliegen ging nicht, aber es versank im Sturm wie ein Boot. Die Leute machten sich lustig.
Die nächsten Exemplare konnten fliegen, aber das vierte durfte nicht: Es musste nach dem 1.Weltkrieg zerstört werden.

1921: Dornier Komet  180 PS, 4 Passagiere.

 

 

 

1922 Konstruktion des Flugboots „Wal“. 15 Jahre lang ein Erfolg. Erste Weltumrundung, Postflüge der Lufthansa.

 

Link zu Foto-Serie der DO-X: Site der “DO X- Memorial- Jazz- Band”

1929: „DO X“, 12 Motoren x 650 PS, 160 Personen: Jumbo der damaligen Zeit.Traum von Transatlantik- Wasserflugzeug- Passagierverkehr. 24.Mai 1932: Landung auf dem Müggelsee bei Berlin. Im Berliner Museum: Zerstörung durch Bomben.

 

 

1934 - 1940: 3000 Militärflugzeuge DO 17 (“fliegender Bleistift”). 2x 660 PS

 

1938: DO26: Flugboot zum Katapultstart mit 4x600 PS

 

1943: Schnellstes (770 km/h) Propellerflugze ug Do335 mit
2x1.800 PS.

 

 

 

1945: wieder Schluß mit deutscher Luftfahrt. Mit Sohn „Claudius“ geht Prof.Dornier nach Spanien:
1954: Do25 => 1955:
Do27.
1959: Do 28: “Sky servant”.
1967: Senkrechtstarter Do31 (Museum München). Anstoß zur Entwicklung des “Alpha-Jet”.

Der Luftfahrt-Pionier Claude Dornier lebte bis 1969. Er wurde 85 Jahre alt.
Seine
Firma ist 2002 insolvent geworden.

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